Die litauische Kultur- und Bildungsvereinigung „Alkas“ (Heiliger Wald, Hügel, Grotte oder Opferaltar) wurde 1967 in Wilna am Spezialkonstruktionsbüro der Rechenmaschinenfabrik von den Ingenieuren Stepas Lukoševičius, Zenon Didžiulis und Edvardas Gudavičius gegründet. Der Klub organisierte Vorträge zur Kultur und Geschichte Litauens sowie Fahrten zu kulturell und historisch bedeutsamen Orten. Die im Klub organisierten Ingenieure halfen bei der Ausarbeitung von Plänen für Rekonstruktionsarbeiten von Baudenkmälern wie dem Haus des litauischen Dichters Kristijonas Donelaitis oder einer Kirche in *Kleinlitauen (im Gebiet Kaliningrad) und beteiligten sich auch an deren Wiederaufbau und Restaurierung. Der Klub gab die Zeitschrift „Mūsų kraštas“ (Unser Land) heraus, von der sieben Ausgaben erschienen. Die führenden Köpfe des Klubs wurden vom KGB überwacht und abgehört, trotzdem konnte der Klub seine Tätigkeit ohne Unterbrechung bis zur Wiedererlangung der Unabhängigkeit Litauens 1990 fortsetzen.
- Name des Begriffes: Klub Alkas
- Beschreibungen des Begriffes:
Klub Alkas
- Synonyme: Klubs Alkas